Milvus: Leidenschaft

Wenn wir in den Reben sind, sind wir in unserer kleinen Welt. Die Leidenschaft für guten Wein aus einer gesunden Natur soll in unseren Produkten erkennbar sein.

Im Rebberg schauen wir der Natur zu und lernen von ihr. Wir sind stolz darauf, dass unsere kleine Welt immer vielfältiger wird und wir so für viele Lebewesen einen Lebensraum schaffen. Jedes Jahr bringt etwas andere Weine hervor. In ihnen ist die Natur mit all ihren Launen erkennbar. Mit Peter Stucki aus Teufen ZH haben wir einen kompetenten Kelterer gefunden, der die Trauben in unserem Sinn vinifiziert.

Seit der Pflanzung im Jahr 2011 streift der Rotmilan Milvus milvus über unsere Köpfe und schaut uns bei der Arbeit zu. Er hat uns dazu bewogen, unseren Wein nach ihm zu benennen.

Spezielle Sorten

Bei der Auswahl der Rebsorten haben wir uns für solche entschieden, die eine natürliche Resistenz gegen Pilzkrankheiten tragen (PIWI) und an unsere Höhenlage gut angepasst sind. Dabei haben wir alte Sorten, aber auch neuere berücksichtigt. Die Stärkung der Pflanzen mit natürlichen Produkten steht im Vordergrund. In Jahren mit hohem Pilzdruck verwenden wir Schwefel und Tonerde als Pflanzenschutz. Die strengen Richtlinien von Bio Suisse sind damit mehr als erfüllt. Die schonende Bewirtschaftung, hauptsächlich in Handarbeit, begünstigt das ganze System Weinberg. Dank der wachsenden Biodiversität gewinnt die Lebensgemeinschaft an Stabilität und das führt dazu, dass auch die Reben als Teil davon gesund und stark sind.

Kreisläufe

Der grösste Teil der Reben liegt unterhalb der Erde. Im Boden liegt der Schlüssel für guten Wein. Wir tragen Sorge zu diesem kostbarsten Gut und schaffen gute Bedingungen für die vielen Helfer im Erdreich. Ist der Boden gesund, kann er alles liefern, was unsere Reben brauchen. Im Herbst bekommt er von unseren Schafen etwas Dünger und gleichzeitig können sich die Schafe an den zahlreichen Kräutern und Gräsern freuen. Zusätzlich verteilen wir den Kompost aus dem Mist unserer Tiere und versorgen damit den Boden mit einer Vielfalt an Mikroorganismen. Die Kreisläufe in unserem kleinen Betrieb sind geschlossen und wir führen keine Stoffe von aussen dazu. Das ist unser Beitrag an die Nachhaltigkeit.